Anwaltskanzlei Maha Zelzili

Mindestlohn

Der Mindestlohn ist die gesetzlich festgelegte Untergrenze der Vergütung pro Arbeitsstunde. In Deutschland beträgt der gesetzliche Mindestlohn seit dem 1. Januar 2026 13,90 Euro brutto pro Stunde. Die Höhe des Mindestlohns wird regelmäßig durch die Mindestlohnkommission überprüft und angepasst.

Kurzarbeit

Kurzarbeit ist die vorübergehende Verkürzung der Arbeitszeit in einem Betrieb, die insbesondere bei einem erheblichen Arbeitsausfall aus wirtschaftlichen oder anderen gesetzlichen Gründen eingesetzt wird. Beschäftigte erhalten für den dadurch entstehenden Entgeltausfall unter bestimmten Voraussetzungen Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur für Arbeit. Es soll die Einkommenseinbußen teilweise ausgleichen und Arbeitsplätze sichern.

Kündigungsschutzklage

Die Kündigungsschutzklage ist eine Klage vor dem Arbeitsgericht, mit der sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegen eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses wehren können. Ziel ist die gerichtliche Feststellung, dass die Kündigung unwirksam ist und das Arbeitsverhältnis fortbesteht. Die Klage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht erhoben werden. Wird diese Frist versäumt, gilt […]

Kündigungsschutzgesetz (KSchG)

Das KSchG schützt Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen vor sozial ungerechtfertigten Kündigungen. Der allgemeine Kündigungsschutz greift grundsätzlich, wenn das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht und der Betrieb in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt.Eine Kündigung ist dann grundsätzlich nur wirksam, wenn sie personenbedingt, verhaltensbedingt oder betriebsbedingt sozial gerechtfertigt ist.

Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist bezeichnet den Zeitraum zwischen dem Zugang einer Kündigung und dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Die gesetzlichen Kündigungsfristen sind insbesondere in § 622 BGB geregelt. Sie richten sich unter anderem danach, wer die Kündigung ausspricht und wie lange das Arbeitsverhältnis bereits besteht. Bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber verlängert sich die gesetzliche Kündigungsfrist grundsätzlich mit […]

Kündigung wegen Krankheit

Die krankheitsbedingte Kündigung ist eine Form der personenbedingten Kündigung, die bei langanhaltender Erkrankung oder häufigen Kurzerkrankungen unter strengen Voraussetzungen zulässig sein kann. Erforderlich ist insbesondere eine negative Gesundheitsprognose sowie eine erhebliche Beeinträchtigung der betrieblichen oder wirtschaftlichen Interessen des Arbeitgebers. Zudem muss eine Interessenabwägung ergeben, dass die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses für den Arbeitgeber unzumutbar ist.

Kündigung während Krankheit

Eine Erkrankung schützt grundsätzlich nicht vor einer Kündigung. Eine Kündigung kann daher auch während einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit ausgesprochen werden. Greift das Kündigungsschutzgesetz, muss die Kündigung jedoch sozial gerechtfertigt sein. Ob eine Kündigung während einer Krankheit wirksam ist, hängt insbesondere vom Kündigungsgrund und den Umständen des Einzelfalls ab.

Kündigung

Die Kündigung ist eine einseitige, empfangsbedürftige Erklärung, mit der eine Vertragspartei das Arbeitsverhältnis beenden möchte. Zu unterscheiden ist zwischen der ordentlichen Kündigung, bei der die maßgebliche Kündigungsfrist einzuhalten ist, und der außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung, die grundsätzlich nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig ist.

Gehalt

Das Gehalt ist die vertraglich vereinbarte, regelmäßig monatlich gezahlte Vergütung für die geleistete Arbeit. Es bildet je nach Anspruch und den maßgeblichen gesetzlichen, vertraglichen oder tariflichen Regelungen eine Grundlage für die Berechnung weiterer Leistungen, etwa des Urlaubsentgelts oder der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Auch bei der Berechnung einer möglichen Abfindung kann das Gehalt eine wichtige Rolle […]

Fristlose Kündigung

Auch als außerordentliche Kündigung bezeichnet. Sie beendet das Arbeitsverhältnis grundsätzlich mit sofortiger Wirkung, ohne Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist. Voraussetzung ist ein wichtiger Grund, aufgrund dessen es dem Kündigenden unzumutbar ist, das Arbeitsverhältnis auch nur bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist fortzusetzen (§ 626 BGB).